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Justine Stromberger wuchs mit ihrem Bruder auf einem landwirtschaftlichen Hof in Forst/Lavanttal auf. Wegen eines ererbten Hofes wurde sie bereits mit 18 Jahren Bäuerin. Als gelernte Köchin arbeitete sie in verschiedenen Betrieben und sammelte so viele Erfahrungen in der Gastronomie. Mit ihrem Mann, der ebenfalls einen Hof geerbt hat und außerlandwirtschaftlich tätig ist, widmet sie sich nun der Forstwirtschaft, der Vermietung von Ferienwohnungen und der Mutterkuhhaltung. Unterstützung erhält das Paar von Justines Onkel, der am Hof wohnt, und den 3 Töchtern (6, 14 und 16 Jahre), die sich noch in Ausbildung befinden.
Am "Bäuerin sein" schätzt Justine Stromberger besonders die Freiheit und die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen. In der Gestaltung des hofeigenen Ferienhauses bewies sie besonderen Geschmack und ließ es zu einer Wohlfühloase mit dem Namen "Zur Auszeit" werden (www.zur-auszeit.at).
Besonderes Augenmerk in der Gestaltung legte sie bewusst darauf, alte Materialien mit neuen zu kombinieren und somit auch ein einzigartiges Ambiente zu schaffen.
Ständige Weiterbildung
Bäuerin sein heißt für Stromberger auch, in viele Rollen zu schlüpfen, so ist sie Vermieterin, Mutter, Managerin, Hausfrau und Coach. Im Meisterinnenkurs für Betriebs- und Haushaltsmanagement wurde ihr besonders klar, dass Zeit eine begrenzte Ressource ist und dass man Arbeits- und Freizeit sehr genau planen muss. Auf den Rhythmus der einzelnen Familienmitglieder Rücksicht zu nehmen, fällt der engagierten Bäuerin bei ihrem Tempo oft schwer, deshalb achtet sie bewusst darauf, dass alle Familienmitglieder zu regelmäßigen Auszeiten kommen, um Abstand vom Alltag zu gewinnen.
Getreu ihrem Motto "Stillstand ist Rückstand" bildet sich Stromberger laufend weiter – mit 33 Jahren holte sie die Matura nach, mit 36 Jahren schloss sie die Ausbildung zur Meisterin für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement ab. Sehr wichtig ist der kommunikationsfreudigen Bäuerin aber auch ein gut funktionierendes soziales Netzwerk.
