Am 23. Juni 2021 wurden die MeisterInnenbriefe an der LLA Rotholz und am 20. Juli 2021 an der LLA Weitau den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern überreicht.

Kammerpräsident NR Josef Hechenberger gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss der umfangreichen Ausbildung, der eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Betrieben erfordert. Die MeisterInnenausbildung ist die höchste Stufe der beruflichen Ausbildung in der Land- und Forstwirtschaft. Sie gliedert sich in allgemeine sowie berufsspezifische Fachmodule.
Das Herzstück der gesamten Ausbildung ist das Verfassen einer individuell abgestimmten MeisterInnenarbeit, wo Zukunftsperspektiven für den Betrieb ausgelotet, aber auch verschiedene Szenarien betriebswirtschaftlich analysiert und berechnet werden.
Die Meisterinnen und Meister haben sich darüber hinaus mit fachspezifischen Themen aus Pflanzenbau, Tierhaltung und Milchwirtschaft, Betriebs- und Unternehmensführung sowie aus der Landtechnik auseinandergesetzt. Durch zahlreiche Diskussionen in ihrer Ausbildungszeit tauschten sich die Lehrgangsteilnehmer und –innen untereinander sehr gut aus, wodurch ein starkes Netzwerk entstand, das meist lange über den Abschluss hinaus besteht.

Erfolgreiche Lehrgänge
Sehr gute Ergebnisse wurden bei den abschließenden Prüfungen am Ende der Ausbildung erreicht. Mit 15 ausgezeichneten und 15 guten Erfolgen konnten sich beide Lehrgänge über den erfolgreichen Abschluss freuen und somit die Briefe voller Stolz entgegennehmen. „Neben dem Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist dieser Erfolg nicht zuletzt der umsichtigen Betreuung der Lehrgangsleiter Josef Stoll und Hannes Erber geschuldet“, betont Eveyln Darmann, Geschäftsführerin der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle in der LK Tirol.

Die Verleihung in Rotholz wurde außerdem genutzt, um dem langjährigen Lehrer Hans Egger, einem Pionier für die Fachausbildung im 2. Bildungsweg, anlässlich seiner Pensionierung für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit besonders zu danken.

Einige Teilnehmer haben im Rahmen ihrer Ausbildung die Sicherheitsplaketten „Sicherer Bauernhof“ erlangt. Diese wurden von Vertretern der Sozialversicherung der Selbständigen übergeben.

Katharina Peer