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Die Zukunft bestens meistern

Die Meisterausbildung bringt neue Zukunftsperspektiven in den Betrieb und stärkt die Persönlichkeit. In Kärnten wurden kürzlich 23 neue Meisterinnen und Meister gefeiert.
Landwirtschaftskammerpräsident ÖR Ing. Johann Mößler und Kammeramtsdirektor DI Hans Mikl haben Ende Mai im Bildungshaus Schloss Krastowitz in feierlichen Rahmen die Meisterbriefe verliehen. "Für euren Beruf seid ihr fachlich bestmöglich vorbereitet und könnt somit die richtigen Entscheidungen gemeinsam mit der Familie treffen", so Johann Mößler bei der Verleihung. Die Top-Betriebswirtschaftsausbildung und lebenslange Freundschaften sind für ihn die Diamanten der Meisterlehrgänge.
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Für den Klagenfurter Vzbgm. Albert Gunzer bedeutet Meister zu sein, "Verantwortung für das Kärntner Land zu übernehmen, die Höfe zu erhalten und wohlwollend an die Nachkommen mit einem einzigartigen Lebensgefühl weiterzugeben". "Kein Meister ist noch vom Himmel gefallen, aber viele Meister haben Krastowitz seit 1954 verlassen. Neben dem Hausverstand ist eine fundierte Ausbildung von großer Wichtigkeit", stellte Zweiter Landtagspräsident Rudolf Schober in seiner Grußadresse fest. "Nehmt nur das in Angriff, was ihr euch leisten könnt und auch umsetzbar für euch und eure Familie ist. Vergesst dabei nicht, von wo ihr herkommt, auf die Heimat sowie auf die Werte Ehrlichkeit, Ausdauer und Moral", gab er den AbsolventenInnen mit auf den Weg.
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Meisterthemen

Die neuen Meisterinnen und Meister beschäftigten sich in ihren Abschlussarbeiten u. a. mit folgenden Themen: Neubau oder Umbau eines Rinderstalles, Hackschnitzelheizung für die Ortschaft, Stallzubau in der Schweinemast, Optimierung und Rentabilität der Pferdewirtschaft, Umbau oder Neubau eines Zuchtsauenstalles, Buntstickerei Handarbeit-Kreuzstich "Lebendige Tradition", Kleincamping am Bauernhof, Kräuteranbau und Vermarktung, Kochen macht Schule, Internetmarketing - Erfolgreich vermieten, Optimierung der Milchverarbeitung, Vermietung der Blutigen Almhütte, Mehlspeisen–Abhof-Verkauf im Rahmen der häuslichen Nebenbeschäftigung, Schritt für Schritt zu einem einzigartigen Urlaubsangebot "Zur Auszeit", Einstieg in die Direktvermarktung von Frischfleisch, Bringungstechnisches Generalkonzept mit Stärken-Schwächen-Analyse sowie künftige Waldbaustrategie, Liegenschaftsbewertung nach den Grundsätzen der Waldbewertung, Erstellung eines umfassenden Waldbaukonzeptes und Überführung vom Kahlschlag zur Einzelstammnutzung.

Umsetzung in der Praxis

Lehrgangssprecherin Justine Stromberger bedankte sich im Namen der Meisterinnen und Meister recht herzlich bei den Familienmitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung während der Ausbildung. Die Meisterinnen im Ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement überreichten selbstgemachte bäuerliche Produkte an die Ausbildungs- und Prüfungsverantwortlichen. Landesmeistersprecher Thomas Jordan fügte in seinen Schlussworten hinzu: "Ihr habt euer erstes Meisterstück in Form des Meisterbriefes in der Hand. Nun liegt es an euch wie die Umsetzung in der Praxis aussieht." Bildungshausdirektor Ing. Rudolf Planton konnte unter den Ehrengästen weiters LAbg. Annemarie Adlassnig, LK-Altpräsident ÖR Walfried Wutscher, den Aufsichtsrat-Vorsitzender der Raiffeisen Landesbank ÖR Robert Lutschounig, LAK-Direktor Dr. Rudolf Dörflinger, LK – Vizepräsident ÖR Anton Heritzer, Kammervorstand Barbara Wakonig, die Kammerräte Siegfried Huber, Landesbäuerin Sabine Sternig, Ing. Evelyn Kometter, Manfred Muhr und Thomas Rinner sowie Meistersprecherin Anita Engl begrüßen. Für die musikalische Umrahmung sorgte in gewohnter Manier das LK-Quintett.
13.06.2012