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Bildungsreise Irland 2012

Bericht und Fotos unter: www.argemeister.at unter Vorarlberg / Veranstaltungen

Bäuerin ist Managerin

DSCN1554.JPG © ArchivGrößer Gerade der Beruf der Bäuerin ist dadurch gekennzeichnet, dass viele verschiedene Anforderungen an die Frauen gestellt werden. Einerseits sind sie für die Führung des Haushaltes verantwortlich, andererseits müssen sie im landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten oder diesen selbständig leiten.

Ausbildungslehrgang zur Meisterinnen in Betriebs- und Haushaltsmanagement startet im November 2012.
 
Die Meisterin ist nicht nur in ihren Aufgabenbereichen wie der Haushaltsführung, der Kindererziehung und im Bereich des bäuerlichen Betriebes gefordert, sondern auch als Managerin und Kommunikationsdrehscheibe innerhalb der Familie und darüber hinaus im gesamten ländlichen Raum. Die Ausbildung zur Meisterin für Betriebs- und Haushaltmanagement berücksichtigt diese Anforderungen. Darüber hinaus wird diese Ausbildung nun auch in anderen EU-Staaten anerkannt.


Schwerpunkt
Der Ausbildungsschwerpunkt ist speziell auf die Anforderungen der Bäuerinnen abgestimmt. Im Vorbereitungsunterricht wird besonders auf die Kompetenz des unternehmerischen Handelns Wert gelegt. Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollen befähigt werden, Produkte oder Betriebszweige aus dem Haushalt (z. B. Urlaub am Bauernhof, Buffetservice, …) zu entwickeln, zu managen, zu vermarkten und zu führen. In der Basisausbildung werden, die Betriebs- und Unternehmensführung, die Inhalte der Ausbilderqualifikation und die Persönlichkeitsbildung unterrichtet. Der darauf folgende Fachteil wurde neu organisiert. Anstelle des Gegenstandslernens tritt das Lernen in komplexen, fächerübergreifenden Handlungsaufgaben.

Der Schwerpunkt "Landwirtschaftlicher Haushalt und Erwerbskombination" umfasst die Lernfelder:
* Arbeitsorganisation und Ressourcenmanagement (Zeitplanung, Selbstmanagement, Haushaltsbudget und Arbeitsaufzeichnungen etc.)
* Lebensmittelkompetenz (Technologien in der Lebensmittelverarbeitung, sensorische Grundlagen, Argumentationshilfen für bäuerliche Produkte ...)
* Produkte und/oder Dienstleistungen entwickeln und vermarkten (Produktkalkulationen, Marktlage analysieren, Kostenkalkulationen, Qualitätsmanagement, Absatzplanung etc.)
 
Zielgruppe
Besonders interessant ist diese Ausbildung für Absolventen der ländlichen Hauswirtschaft, BetriebsdienstleisterInnen, BetriebsführerInnen oder MeisterInnen, welche in einem zusätzlichen Bereich den Meisterstatus erreichen möchten.

Vorteile
·         Ersatz der gewerblichen Unternehmerprüfung
·         Ausbilderberechtigung für Landwirtschaft und Gewerbe
·         Meisterbonus bei der Niederlassungsprämie von € 3.000.-
·         Projektarbeit oder Erstellung eines Betriebskonzeptes
Interessierte können sich gerne mit der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle
bei der Landwirtschaftskammer in Verbindung setzen.
Florian Vinzenz 05574/400-470; lfa@lk-vbg.at; www.lehrlingsstelle.at
 
Infos zum Ablauf
·         die Kursdauer erstreckt sich über 2 Ausbildungswinter (Ende Oktober - Ende März) mit einem Stundenumfang von ca. 500 Stunden
·         die Kursblöcke werden 14-tägig;  ganztags (Freitag  und Samstag) organisiert – Fallweise kann auch ein zusätzlicher Tag herangezogen werden.
·         die Kurse beginnen um 8:30 Uhr und enden spätestens 16:00 Uhr
·          der Unterricht findet meistens im Bäuerlichen Schul- u. Bildungszentrum Hohenems oder in der  Landwirtschaftskammer Bregenz statt
·         der Stundenplan wird jeweils vor Kursbeginn übermittelt
·         kurzfristige Änderungen des Stundenplans sind möglich
·         die Kurskosten belaufen sich auf ca. 1300.- Euro für beide Ausbildungswinter


Meisterkurs 2011 - 2013


Der Start für den nächsten Meisterkurs der Landwirtschaft ist am Freitag, den 4. November 2011 im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum, Hohenems.
 
20 Teilnehmer/innen haben sich dafür angemeldet.
 

Alpwanderung 2011 - Hochkrumbach

Bericht und Fotos unter: www.argemeister.at unter Vorarlberg / Veranstaltungen

Meisterbriefverleihung 2011

Ausbildung auf höchstem Niveau
 
Für die Meisterbriefverleihung in der Landwirtschaft wurde dieses Jahr ein ganz besonderer Ort über den Dächern des Bregenzerwaldes ausgewählt. Die Neuen Meister, Eltern und Partner sowie Ehrengäste haben sich am 15. September 2011 im Panoramarestaurant der Seilbahn Bezau eingefunden, um die Meisterbriefe zu verleihen.
Dieser Kurs, welcher von der Lehrling- und Fachausbildungsstelle angeboten wird, hatte einiges zu bieten und kann geradezu als mustergültiger Kurs bezeichnet werden. Zum einen haben alle Teilnehmer die Prüfung auf Anhieb bestanden. Zum anderen zeichnet sich der Kurs durch besonderen Zusammenhalt und Teambildung aus. Gemeinsam haben die 13 Teilnehmer die vergangen 2 Winterhalbjahre genützt um für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb Fachwissen anzusammeln, welches zum Betriebserfolg beitragen wird.
 
Landesrat Erich Schwärzler und Präsident Josef Moosbrugger erwähnten in den Festansprachen die Wichtigkeit, sich im Beruf optimal weiterzubilden. Es ist den Meistern hoch anzurechnen, dass neben den täglichen Arbeiten die Meisterausbildung absolviert wurde. Besonders erfreulich sind die herausragenden Leistungen der Teilnehmer. Auch freut es die Ehrengäste, dass der Kurs von fünf Frauen besucht wurde. Der hohe Frauenanteil hat wesentlich zum guten Klima beigetragen. Zum dreifachen Nachwuchs der Teilnehmerinnen, welcher während dem Kurs das Licht der Welt erblickte wurde ebenfalls gratuliert.
 
Außergewöhnlich bei diesem Kurs sind die tollen Prüfungsergebnisse: So konnten vier Teilnehmer mit ausgezeichnetem Erfolg und sechs Teilnehmer mit gutem Erfolg abschließen. Neue Meister mit ausgezeichnetem Erfolg: Johannes Domig und Gerd Nussbaumer aus Langenegg, Michael Oberhauser aus Bezau und Anja Nenning aus Langen.
Mit gutem  Erfolg abgeschlossen und Bestanden haben folgende Meister: Albrecht Susanne aus Langen, Alexander Gstöhl aus Dornbirn, Stephan Hirschbühl aus Krumbach, Heidi Lässer aus Langen, Martin Vögel aus Langenegg, Christine Zündel aus Hörbranz, Yvonne Hubert aus Braz, Markus Gmeiner aus Alberschwende und Gerhard Dünser aus Dornbirn.
 
Die Meisterausbildung umfasst in ihrer Ausbildung 10 Teilbereiche. Neben Betriebswirtschaft, Tierhaltung und Pflanzenbau sind die Teilnehmer auch angehalten, sich mittels einer Projektarbeit Gedanken über die Zukunft und die Chancen des eigenen Betriebes zu machen.
Wer sich Meister nennt, ist auf jeden Fall in der Lage seinen Betrieb optimal zu führen und Entscheidungen für die jeweilige Situation passend zu treffen.  Gratulation und Anerkennung gilt allen, welche diese Ausbildung neben der täglichen Arbeit besuchen und absolvieren.
 

Bericht: Florian Vinzenz
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Autor:
Redaktion Vorarlberg
07.07.2010