Allgemein

Neue Meisterausbildung Gartenbau

1400159769_5.jpg © ArchivGrößer Im Herbst 2014 startet die erste österreichweite Meisterausbildung für den Gartenbau
 
Neuer Aufbau, neue Inhalte 
 
Im Herbst 2014 startet die erste österreichweite Meisterausbildung für den Gartenbau. Die Meisterausbildung für den Gartenbau wurde inhaltlich weiterentwickelt zu einem zeitgemäßen, modularen Ausbildungskonzept. Mit dem Modulsystem, das bundesländerübergreifend angeboten wird, wurde eine sehr kundenfreundliche Kursstruktur gewählt. Die TeilnehmerInnen können die Module österreichweit besuchen und sich so ihren Kursablauf individuell nach ihren Bedürfnissen und Interessen zusammenstellen. Dadurch kann jährlich mit dem Kurs begonnen werden.
 
Inhalte der Ausbildung
 
Die Ausbildung zum Meister/zur Meisterin ist österreichweit einheitlich aufgebaut, bestehend aus einem allgemeinen Teil und einem berufsspezifischen Fachteil. Der allgemeine Teil beinhaltet die Pflichtmodule Ausbilderlehrgang, Recht, Agrarpolitik und Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung, die in jedem Bundesland angeboten werden. Im Fachteil wird das gartenbauliche Fachwissen in produktionstechnischen Modulen vermittelt und mit Betriebs- und Unternehmensführung verknüpft. Marketing und Verkauf spielen im Gartenbau eine wichtige Rolle und sind daher ein eigenes Modul. Die Fachmodule werden bundesländerübergreifend angeboten. Jede Meisterin und jeder Meister erstellt im Rahmen ihrer bzw. seiner Ausbildung eine individuelle Meisterarbeit. Ziel dabei ist, das Gelernte selbständig auf eine konkrete Fragestellung aus dem eigenen Arbeitsbereich anzuwenden und so die Theorie mit der konkreten Praxis zu verknüpfen.
 
Individuelle Schwerpunktsetzung möglich
 
Zukünftige MeisterInnen im Gartenbau haben die Möglichkeit, inhaltliche Schwerpunkte in der Ausbildung zu setzen und sich in den Bereichen Zierpflanzenbau, Baumschule oder Gemüsebau zu spezialisieren. Ergänzend zu diesen Schwerpunktmodulen gibt es verschiedene Wahlfächer aus den Bereichen der Produktion und der gärtnerischen Dienstleistungen. Durch ein vielfältiges Angebot an Wahlmodulen und eine flexible Struktur ist es möglich, die Meisterausbildung an die persönlichen Interessen und den eigenen beruflichen Hintergrund anzupassen. Sowohl BetriebsleiterInnen als auch DienstnehmerInnen profitieren von dieser modernen, hochwertigen Ausbildung.
 
Weitere Informationen & Anmeldung
 
Detaillierte Informationen zum Ausbildungsangebot und zur Anmeldung erhalten Sie bei der Lehrlingsstelle Ihres Bundeslandes.

Meister der Landwirtschaft – Den Betrieb "meistern"

Meisterbriefverleihung 2013.jpg © Archiv
Galerie
Für die Meisterbriefverleihung in der Landwirtschaft wurde das angenehme Ambiente der Ur-Alp in Au gewählt. Die neuen Meister mit Familie sowie Ehrengäste haben sich am 5. Oktober 2013 versammelt, um die Meisterbriefe in Empfang zu nehmen.
 
Der landwirtschaftliche Meisterkurs startet alle zwei Jahre und wird von der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle angeboten. Gemeinsam haben die 19 Teilnehmer/innen die vergangen Jahre genützt um für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb Fachwissen anzusammeln. Der Austausch untereinander dient als wesentliche Bereicherung für jeden Meister.
 
Landesrat Erich Schwärzler und Vizepräsident Klaus Schwarz erwähnten in den Festansprachen die Wichtigkeit, sich im Beruf optimal weiterzubilden. Es ist den Meistern hoch anzurechnen, dass neben den täglichen Arbeiten die Meisterausbildung absolviert wurde.
 
Jede Meister/in erstellt im Rahmen der Ausbildung eine Meisterarbeit. Ausgehend von der Analyse des Betriebes und der Bewertung der betrieblichen Kennzahlen, werden Ideen für eine aktive Weiterentwicklung des Betriebes entworfen und deren Umsetzung geplant. Dabei können die Teilnehmer Bestehendes überdenken und so ihren Betrieb aktiv weiterentwickeln. Ziel der Ausbildung ist auch, die Unternehmerpersönlichkeit zu fördern.
 
Gratulation und Anerkennung allen neuen Meistern und Meisterinnen der Landwirtschaft:
Baldauf Josef
Bär Bernhard
Bitschnau Andreas
Feuerstein Bernhard
Ganahl Thomas
Gmeiner Benedikt
Gstöhl Markus
Hiller Thomas
Kohler Rosa
Marxgut Matthias
Metzler Caroline
Metzler Gebhard
Metzler Markus
Nenning Herbert
Nigsch Dieter
Pfefferkorn Stefan
Schneider Christof
Schrottenbaum Bernhard
Vonbun Reinhard
 
Was ist mir wichtig an der Ausbildung?
 "Für mich persönlich besonders wichtig sind der Erfahrungsaustausch und das direkte Gespräch mit den Kollegen. Man lernt voneinander, man diskutiert über Probleme und versucht eine Lösung zu finden. Meister sollen auch Unternehmerpersönlichkeiten sein, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, nicht nur betrieblich, sondern auch für die Gesellschaft.
                                                                                                     Landwirtschaftsmeister Bernhard Schrottenbaum
Meisterbriefverleihung 2013.jpg © Archiv
Meisterbriefverleihung 2013_1.JPG © Archiv
Autor:
Redaktion Vorarlberg
30.10.2013