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Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstellen (LFAs)

Zur Vollziehung der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung sind in allen Bundesländern Lehrlings- und Fachausbildungsstellen eingerichtet.

Unser Leitbild -wofür wir stehen

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Aufgaben der LFAs

Zur Vollziehung der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung sind in allen Bundesländern Lehrlings- und Fachausbildungsstellen eingerichtet. Die land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstellen sind berufen:
 
1. zur Ausarbeitung von Lehrbedingungen und Festsetzung der Lehrlingsentschädigung, soweit diese nicht in Kollektivverträgen festgesetzt ist.
 
2. zur Zulassung zu und Abhaltung von Prüfungen.
 
3. zur Feststellung der Verlängerung der Lehrzeit auf Grund einer nicht bestandenen Prüfung oder Wiederholung einer Berufsschulklasse.
 
4. zur Anerkennung der Lehrberechtigten, Ausbilder und Lehrbetriebe und zum Widerruf dieser Anerkennung.
 
5. zur Führung der Lehrlingsstammrollen.
 
6. zur Genehmigung der Lehrverträge, zur Eintragung der Lehrlinge in die Lehrlingsstammrolle, zur Zustimmung zur Auflösung eines Lehrverhältnisses und zum Lehrstellenwechsel.
 
7. zur Erlassung der Behaltepflicht oder Bewilligung zur Kündigung vor Ablauf der Behaltepflicht gemäß § 125 Abs. 8 des Landarbeitsgesetzes 1984.
 
8. zur Mitwirkung an der integrativen Berufsausbildung.

Bundes- Lehrlings- und Fachausbildungsstelle (Bundes-LFA)

Die Bundes-LFA wurde im Jahr 2006 als Verein "Land- u. forstwirtschaftliche Bundes- Lehrlings- und Fachausbildungsstelle" (BLFA) mit Sitz in Wien gegründet. Sie ist paritätisch aufgebaut und wird von den land- und forstwirtschaftlichen Dienstgeber- und Dienstnehmervertretern getragen sowie vom Lebensministerium, der LK Ö und der ARGE Meister unterstützt.


Interessensvertretung für die Berufsausbildung
 
Die Bundes-LFA versteht sich als Drehscheibe für bildungspolitische Anliegen der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung. Sie koordiniert und vertritt länderübergreifende Interessen in Fragen der Ausbildung. Durch die Vernetzung mit anderen Bildungsträgern sollen Synergien genützt und die Weiterentwicklung der land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildung gefördert werden. 
 


03.09.2015