Facharbeiter/in Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft

Berufsprofil und Anforderungen

Forstgarten.bmp © ArchivGalerie GUT GESCHULT FÜR EIN LANGES LEBEN.
 
Forstleute in Österreich und in den angrenzenden Nachbarländern brauchen es täglich: Hochwertige Nadel- und Laubbäume, abgestimmt auf Standort und Seehöhe. Du schätzt eigenverantwortliche Arbeit, die sich zum größeren Teil im Freien abspielt, Wetterfestigkeit ist für dich selbstredend. Als angehende/r ForstgartenfacharbeiterIn obliegt dir das Sammeln des Saatgutes in genau bestimmten und genehmigten Mutterbeständen, die Aufzucht der Jungpflanzen und später das Verschulen in den einzelnen Gärten. Als Spezialzweig stehen dir in ausgesuchten Betrieben die Produktion von Obst-, Edelhölzern oder Christbäumen offen. Du verstehst dich als Partner der Waldbesitzer und kannst diese kompetent und facettenreich für ihre jeweiligen Ansprüche beraten und sie über die neuesten waldbaulichen Entwicklungen am Laufenden halten.

Diese Voraussetzungen bringst du mit…

Forstgarten 1.bmp © ArchivGalerie Die Ausbildung zum/r ForstgartenfacharbeiterIn dauert drei Jahre und schließt mit der Facharbeiterprüfung ab.
 
Einstiegsvoraussetzungen sind der positive Abschluss der neunten Schulstufe, hohe Belastbarkeit, Wetterfestigkeit und sehr gute körperliche Fitness.
 
Du bist begeisterungsfähig, ausdauernd, kreativ und zeichnest dich durch hohen Einsatzwillen aus.

… und das lernst du in den drei Jahren

Forstgarten 2.bmp © ArchivGalerie * Wirtschaftliche Forstpflanzenproduktion und Waldpflege unter Beachtung ökologischer und forstgenetischer Grundlagen
* Bedeutung der unterschiedlichen Standortfaktoren
* Fertigkeiten in der forstlichen Produktion bzw. Waldpflege sowie Einsatz, Wartung und Pflege der benötigten Maschinen und Geräte
* Zielvereinbarungen formulieren und umsetzen
* Rechtliche Grundlagen im Bereich des forstlichen Vermehrungsgesetzes
* Bedeutung des Forstgesetzes hinsichtlich Waldpflege und Forstschutz
* Grundlagen der arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen
* Berechtigung zum Erwerb der Giftbezugslizenz
11.09.2007