Aufbaulehrgang - Forstwirtschaftsmeister

Der Aufbaulehrgang ist eine Kooperation zwischen der Landwirtschaftskammer Salzburg (Forstabteilung), der FAST Ort und den Österreichischen Bundesforsten.
Aufgrund der betrieblichen Situation der Salzburger Landwirtschaftsbetriebe streben zunächst sehr viele Interessenten die Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister an.
Da aber viele Betriebe auch über eine gute forstwirtschaftliche Ausstattung verfügen, hat sich die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle entschlossen, auch die Forstwirtschaftsmeisterprüfung anzubieten. Allerdings als Nachfolgeausbildung zur Landwirtschaftsmeisterprüfung.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Ausbildung_Forst-01 © ArchivGrößer Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
·      Nachweis der erfolgreichen Landwirtschaftsmeisterprüfung
·      Nachweis der einschlägigen forstwirtschaftlichen Praxis
Nachzuweisen durch:
mindestens 8 ha forstwirtschaftlich genutzter Fläche
oder
Ansuchen (schriftlich) an den Fachausschuss der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle, die Zulassung zur Forstwirtschaftsmeisterprüfung auch mit weniger als 8 ha forstwirtschaftlich genutzter Fläche zu genehmigen.

Welche Vorteile bietet dieses System?

Ausbildung_Forst_02 © ArchivGrößer 1. Die Ausbildung zum Forstwirtschaftsmeister ist direkt im Anschluss an die Landwirtschaftsmeisterprüfung möglich.
2. Die Möglichkeit, eine zweite Meisterprüfung in kürzester Zeit zu absolvieren.
3. Fächer, die sich in beiden Ausbildungen (Landwirtschaft/Forstwirtschaft) decken, können durch die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle angerechnet werden.
4. Die Ausbildung zum Forstwirtschaftsmeister konzentriert sich ausschließlich auf die forstlichen Spezialfächer.

Die Ausbildung schematisch dargestellt

Ablauf
Was
Wer
Startmodul
3 Tage: Waldwirtschaftsplan-Einführung
Forstabteilung LWK, FAST Ort
Modul 2
Forstliche Theorie
Forstabteilung LWK
Modul 3
Schwerpunkt: Forstliche Betriebswirtschaft
FAST Ort
Modul 4
Spezialwoche FAST Ort
FAST Ort
Modul 5
Praxisintensivwoche
Forstabteilung LWK, ÖBF
Autor:
Redaktion Salzburg
03.09.2012