Österreichweite Meisterausbildung Gartenbau

Im Herbst 2017 startet der nächste österreichweite MeisterInnen-Vorbereitungslehrgang Gartenbau

Aufbau & Inhalte der Ausbildung

Aufbau_ M_GB.png © ArchivGrößer Die Ausbildung zum Meister/zur Meisterin ist österreichweit einheitlich aufgebaut, bestehend aus einem allgemeinen Teil und einem berufsspezifischen Fachteil. Aktuelles Fachwissen wird mit praktischen Einheiten und Exkursionen kombiniert. Der allgemeine Teil beinhaltet die Pflichtmodule Ausbilderlehrgang, Recht, Agrarpolitik und Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung. Im Fachteil wird das gartenbauliche Fachwissen in produktionstechnischen Modulen vermittelt und mit Betriebs- und Unternehmensführung verknüpft. Jede Meisterin und jeder Meister erstellt im Rahmen ihrer bzw. seiner Ausbildung eine individuelle Meisterarbeit. Ziel dabei ist, das Gelernte selbständig auf eine konkrete Fragestellung aus dem eigenen Arbeitsbereich anzuwenden und so die Theorie mit der konkreten Praxis zu verknüpfen.

Individuelle Schwerpunktsetzung möglich

GB_copyright_LK_Vbg.jpg © ArchivGrößer Zukünftige MeisterInnen im Gartenbau haben die Möglichkeit, inhaltliche Schwerpunkte in der Ausbildung zu setzen und sich in den Bereichen Zierpflanzenbau, Baumschule oder Gemüsebau zu spezialisieren. Ergänzend zu diesen Schwerpunktmodulen gibt es verschiedene Wahlfächer aus den Bereichen der Produktion und der gärtnerischen Dienstleistungen. Durch ein vielfältiges Angebot an Wahlmodulen und eine flexible Struktur ist es möglich, die Meisterausbildung an die persönlichen Interessen und den eigenen beruflichen Hintergrund anzupassen. Sowohl BetriebsleiterInnen als auch DienstnehmerInnen profitieren von dieser modernen, hochwertigen Ausbildung.

Allgemeine Informationen

Der Vorbereitungslehrgang umfasst 520 Unterrichtseinheiten und erstreckt sich über drei Ausbildungswinter. Die Module finden zwischen November und Februar statt, geblockt von Montag bis Freitag. Die Fachmodule werden bundesländerübergreifend an einem Standort angeboten. Einzelne Module können auch im eigenen Bundesland absolviert werden.
Autor:
BLFA
31.08.2016