Meisterkurs im Gartenbau startet mit neuem Aufbau und neuen Inhalten

Die Meisterausbildung für den Gartenbau wurde inhaltlich zu einem zeitgemäßen Ausbildungskonzept weiterentwickelt. Durch das bundesländerübergreifend und einheitlich angebotene Modulsystem können die Teilnehmer/innen die einzelnen Kursabschnitte österreichweit besuchen und sich so ihren Kursablauf individuell nach ihren Bedürfnissen und Interessen zusammenstellen. Dadurch kann jährlich mit dem Kurs begonnen werden.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zum Meister/zur Meisterin besteht aus einem allgemeinen Teil und einem berufsspezifischen Fachteil.
Der allgemeine Teil beinhaltet die Pflichtmodule Ausbilderlehrgang, Recht & Agrarpolitik sowie Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung, die in jedem Bundesland angeboten werden. Im Fachteil wird das gartenbauliche Fachwissen in produktionstechnischen Modulen vermittelt und mit Betriebs- und Unternehmensführung verknüpft. Marketing und Verkauf spielen im Gartenbau eine wichtige Rolle und sind daher ein eigenes Modul.

Jede Meisterin und jeder Meister erstellt im Rahmen ihrer bzw. seiner Ausbildung eine Meisterarbeit. Ziel dabei ist, das Gelernte selbständig auf eine konkrete Fragestellung aus dem eigenen Arbeitsbereich anzuwenden und so die Theorie mit der konkreten Praxis zu verknüpfen.

Individuelle Schwerpunktsetzung möglich

Zukünftige Meister/innen im Gartenbau haben die Möglichkeit, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und sich in den Bereichen Zierpflanzenbau, Baumschule oder Gemüsebau zu spezialisieren. Ergänzend zu diesen Schwerpunktmodulen gibt es verschiedene Wahlfächer aus den Bereichen der Produktion und der gärtnerischen Dienstleistungen.
Durch ein vielfältiges Angebot an Wahlmodulen und eine flexible Struktur ist es möglich, die Meisterausbildung an die persönlichen Interessen und den eigenen beruflichen Hintergrund anzupassen.

Sowohl Betriebsleiter/innen als auch Dienstnehmer/innen profitieren von dieser modernen Ausbildung.
Autor:
Redaktion Wien
11.08.2015